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Welpenentwicklung
 
 
 

Neben der sorgfältigen Auswahl der Elterntiere ist letztlich die kompetente Aufzucht der Welpen entscheidend für den Erfolg einer Zucht.

Dies beginnt schon mit der Trächtigkeit der Mutterhündin, welche in dieser spannenden und anstrengenden Zeit Höchstleistungen vollbringt. Hier hat der Züchter dafür zu sorgen, dass die Mutterhündin nicht nur mit der besten und hochwertigsten Nahrung versorgt wird, sondern auch seelischen Beistand erhält. So sind Welpen, die schon im Mutterleib liebevolles Streichen mit der Hand über den Bauch erlebt haben ausgeglichener und angstfreier, dies belegen mehrere Studien. Denn schon im Mutterleib werden wichtige Synapsen entwickelt welche z.B. der Stressbewältigung dienen. Das bedeutet auch, dass die Mutter in dieser Zeit behutsam zu behandeln ist. Aber auch, und dies ist wichtig, den täglichen und völlig normalen positiven „Stress“ des Alltages miterleben muss, um diese wichtigen Stimmungen auf ihre Welpen im Mutterleib übertragen zu können.

Mit der Geburt der Welpen beginnt dann eine wichtige Phase im Leben der Welpen. Das tägliche Wiegen, welches der Überwachung dient, wird außerdem zur ersten Trainingseinheit der Welpen. Denn das Hochheben, auf die Hand nehmen und anfassen der noch blinden und tauben Welpen bedeutet wieder Stress. Positiver Stress bei dem die Welpen lernen Stress zu bewältigen um so stabilere und belastbarere Hunde in ihrem späteren Leben zu werden. Diese ersten zwei Lebenswochen der Welpen nennt man Vegetative Phase. In dieser ersten Entwicklungsphase im Leben der Welpen sind sie vollkommen abhängig von ihrer Mutter, sie spendet Wärme, Nahrung und Liebe. In dieser Phase ist auch der erste Kontakt zum Menschen maßgebend, denn durch ihren Geruchssinn nehmen die Welpen schon Kontakt zum Menschen auf und dies ist ein wichtiger Grundstein für die spätere Vertrauensbeziehung zwischen Mensch und Hund.

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Ab der 3. Woche, welche die sogenannte Übergangsphase einleitet, öffnen sich Augen und äußere Gehörgänge. Die Welpen beginnen nun die Welt in ihrem direkten Umfeld wahr zu nehmen und es ist nun wichtig den Kontakt weiter auszubauen und die Welpen langsam und bedacht an ihre Umgebung heran zu führen.

Dies intensiviert sich in der Prägungsphase, einem sehr entscheidenden Entwicklungsabschnitt, der mit der vierten Lebenswoche beginnt und bis etwa zur siebten Lebenswoche reicht. Die Welpen nehmen nun aktiv ihre Umwelt wahr und erkunden voller kindlicher Neugier alles. Der Übergang auf feste Nahrung, erste Besuche im Garten und das erste Kennenlernen potentieller Adoptiveltern sind nun eine spannende Zeit für die Welpen. Außerdem wird es nun essentiell die Welpen an alltägliche Situationen wie Staubsaugen, Fernsehen, Radio ect. zu gewöhnen, damit sie später diese Dinge als normal und nicht Aufsehen erregend empfinden und keine Ängste entwickeln. In dieser Phase zeigt sich auch der individuelle Charakter und das Temperament jedes einzelnen Welpen immer deutlicher. Ein guter Züchter, kennt Stärken, Schwächen und den Charakter seiner Welpen genau und kann daher seine neuen Adoptiveltern best möglich in der Wahl ihres neuen Familienmitgliedes beraten und betreuen. Wichtig ist nun auch, dass die Welpen mit ihren Geschwistern und dem Rudel des Züchters Kontakt haben und so soziale Spielregeln zu erlernen, mit Ende der 9. Woche besitzt jeder Welpe dann ein komplettes Repertoire Hündischer-Kommunikation.



Hat der Züchter bis zur achten Woche in der die sogenannte Sozialisierungsphase beginnt gute Arbeit geleistet, haben die neuen Eltern des Welpen den best möglichen Start mit ihrem neuen Familienmitglied. Ab der circa neunten Woche übernehmen die neuen Besitzer die Verantwortung den Welpen weiter zu sozialisieren und zu prägen. Hierzu gehören neben dem behutsamen Heranführen an seine Umwelt auch die ersten Erziehungslektionen um die weitere Entwicklung des Welpen zu festigen und aus ihm einen "Alltagstauglichen" Hund zu machen. Der Welpe muss auf Umweltreize, verschiedene Menschen, Situationen, akustische und optische Reize gewöhnt werden um ein angstfreies Leben führen zu können. Denn Angst bedeutet für einen Hund die größte Einschränkung in seinem Dasein.